Pferdeosteopathie Leipzig

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Freitag, 24. Dezember 2010

Ein Frohes Weihnachtsfest und ein wunderbares Jahr 2011 ...

... wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!

2011 ist das Jahr des Hasen im Element Metall.

Alle, die 2010 (Jahr des Tigers im Zeichen des Elements Metall) als sehr ereignisreich (evtl. anstrengend) erlebt haben, können sich mit dem weihnachtlich voll geschlagenen Bauch beruhigt im Sessel zurück lehnen und das neue Jahr gelassen begrüßen.
2011 soll ruhiger werden.
Chinesisches Neujahr ist am 3.2.2011.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Warum Vorwärts- Abwärts und Untertreten?

Stellen Sie sich vor, Sie tragen auf allen Vieren ein Kind auf Ihrem Rücken.
Stellen Sie sich weiter vor, wie unterschiedlich sich das anfühlt, haben Sie einmal Ihren Rücken zum Katzenbuckel gewölbt und ein anderes Mal Ihren Rücken zum Hohlkreuz durchgedrückt.


 

Damit ein Pferd seinen Reiter dauerhaft unbeschadet tragen kann, muss es seinen Rücken aufwölben können. Muskeln und Bänder von Hals und Rücken helfen dabei. Beim Vorwärt- Abwärts (blauer Pfeil) vermitteln die sehnigen Anteile (Nacken- und Rückenband) über ihren Ansatz an den Dornfortsätzen ein Nach- vorn- Ziehen dieser (rosa und brauner Pfeil).
 
Um tatsächlich ein Aufwölben der gesamten Wirbelsäule zu gewährleisten (probieren Sie als "Vierfüßler"!), müssen die Hintergliedmaßen ausreichend untertreten (grüner Pfeil und Pfeil 2).
Aufwölben und Unterteten werden ausserdem durch ausreichend ausgebildete Bauchmuskulatur (gelb) unterstützt. Schematisch sieht das Ganze dann wie ein (Spannungs-) Bogen aus:

Die Vorderhand kann nun frei nach vorn treten, die Hauptlast trägt die Hinterhand. Die Oberlinie wird gedehnt, das Pferd ist in der Lage, das Reitergewicht zu tragen, ohne die Rückenmuskulatur überzustrapazieren und den Rücken zu verspannen.



Und wie reite ich Vorwärt- Abwärts???
Am besten erstmal im zügigen (nicht hektischen) Leichttraben. Wichtig ist, die Anlehnung (weiche Verbindung zum Pferdemaul). Hiervon ausgehend, in Abhängigkeit der Dehnung des Pferdes nach vorn, die Zügel langsam durch die Finger gleiten lassen. Die Anlehnung soll stets aufrecht erhalten bleiben. Das Pferd soll Kopf und Hals nach vorn fallen lassen.
WICHTIG: Vor allem für z.B. Pferde mit wenig (Bauch-) Muskulatur oder verspannten Rücken ist diese Übung anfangs recht anstrengend. Darum immer wieder Schritt- Erholungspausen einlegen :)
Das ist sowieso bei allen Übungen wichtig:
Ein Muskel wird nicht durch anhaltende Anspannung gekräftigt, sondern durch den Wechsel zwischen An- und Entspannung.



Dienstag, 14. Dezember 2010

Sattel- Kontrolle durch den Reiter

Was jeder Reiter in regelmäßigen Abständen selbst überprüfen sollte:

1) Sattel- und Gurtlage
  • Finden sich weiße Haare?
  • Schwitzt das Pferd ungleichmäßig unter dem Sattel? Gibt es weniger feuchte Stellen?
  • Hat das Pferd Schmerzen im Bereich der Sattellage?
  • Wellen sich die Haare oder zeigt die Rückenmuskulatur Eindellungen oder Anschwellungen?
  • Zeigt das Pferd Abwehr beim Putzen oder beim Satteln oder Anziehen des Gurtes (z.B. Zähneknirschen, Schnappen, Ohrenanlegen, Anspannungen, Treten)
  • Drückt das Pferd den Rücken weg oder zeigt Abwehr beim Griff in den Bereich der Gurtlage?

2) Sattel und Gurt 
  • Sind die Kissen von ungleichmäßiger Struktur, finden sich Verhärtungen oder Unebenheiten?
  • Lassen sich die Kissen mit dem Finger schwer eindrücken oder „springen“ wie Gummi wieder in die Ausgangssituation zurück?
  • Sind die Kissen nicht parallel zueinander oder haben einen Abstand von kleiner 8 cm?
  • Liegt eine andere Stelle als die Kissenmitte beim Auflegen des Sattels zuerst dem Rücken auf?
  • Liegt das Kopfeisen auf dem Schulterblatt?
  • Klemmt das Kopfeisen beim Widerrist an irgendeiner Stelle?
  • Zeigt das Kopfeisen in Richtung Pferd oder verläuft nach vorn oder hinten?
  • Läuft die erste Sattelstrippe schräg in die Gurtlage oder nicht ca. eine Handbreit hinter dem Ellbogen?
  • Zeigt das Leder des Gurtes Brüche?

3) Satteldecke u. ä.
  • Finden sich Falten?
  • Liegt die Unterlage eng dem Widerrist an?

Wenn eine oder mehrere Fragen mit "ja" beantwortet werden können, sollte der Sattel überprüft werden, um Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Ihrem Pferd vorzubeugen.

Samstag, 11. Dezember 2010

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